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SPIEGEL bleibt meistzitiert; BILD-Gruppe im Markenvergleich vorn; Regionalen sind Gewinner im Corona-Jahr

Wien, 6. Januar 2021. Der SPIEGEL bleibt auch im Corona-Jahr 2020 meistzitiertes Medium in deutschen Meinungsführer-Medien. Das HANDELSBLATT rückt noch näher an die BILD heran, die SÜDDEUTSCHE verliert weiter an Wirkungsmacht. Genauso wie die BAMS. DIE ZEIT ist wieder unter die Top 20 aufgerückt. Unter den Gesamt-Redaktionen konnte die BILD-Gruppe die meiste Aufmerksamkeit auf ihre Inhalte lenken – vor SPIEGEL-Gruppe, NYT und WELT-Gruppe.

Die klaren Gewinner im Zitate-Ranking sind Regionaltitel wie die RHEINISCHE POST oder die NEUE OSNABRÜCKER bzw. mit der FUNKE-Mediengruppe die Zentralredaktion in der Hauptstadt für deren Regionaltitel. Wie FUNKE mit dem Interview mit der Wehrbeauftragten der Bundeswehr, in dem diese die Wiedereinführung der Wehrpflicht forderte, setzten die Regionalen oft Kontrapunkte zu den Überregionalen“, meint Roland Schatz, Gründer von Media Tenor International. „Die ARD Tagesschau hat mit den exklusiven Informationen dieses Interviews am 4. Juli sogar ihren Aufmacher bestritten.“

Es ist immer noch klassisches Journalisten-Handwerk, das den Unterschied macht, wer Themen setzt und wer nicht. Die Umstrukturierung hin zu mehr Bewegtbild  bei BILD (BILD Live, Polittalk „Die richtigen Fragen“) und Live-Videoberichterstattung mit täglichen Interviews mit Top-Politikern) führte nicht zu mehr Zitaten. Dagegen zeigen DLF, RTL/NTV sowie Neue Osnabrücker, wie sie für ihre exklusiven Inhalte bundesweite Beachtung erzielen. „Nicht nur Covid-19, sondern auch die Verfehlungen im Zusammenhang mit Wirecard etc. haben in den Redaktionen zu einer stärkeren Auseinandersetzung mit Werten geführt“, verweist Schatz auf ein weiteres Ergebnis der diesjährigen Zitate-Analyse. „Interviews und Texte zu Demokratie bzw. den Grundrechten des Individuums im SPIEGEL wurden 2020 am stärksten aufgegriffen – gefolgt von NYT, SZ, BILD und Tagesspiegel“.

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