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Union werden Reformen nicht länger zugetraut
Wien, 19.2.2026. Ein Jahr nach der Bundestagwahl 2025 kommen die CDU-Mitglieder in Stuttgart zum Parteitag zusammen. Im Sinne des Grundsatzprogramms und unter der Überschrift „Freiheit“ sollen weitere Reformen beschlossen werden. Doch zwölf Monate Regierung Schwarz-Rot scheinen zu reichen, um die Partei Konrad Adenauers, Ludwig Erhards und Helmut Kohls nicht länger mit Reformkompetenz in Verbindung zu bringen.
In einer exklusiv für Ippen.Media erhobenen Studie wurde gefragt, wen die Deutschen für das Blockieren von Reformen verantwortlich machen: 61 Prozent sehen die Schuld bei CDU/CSU, 53 Prozent machen die SPD dafür verantwortlich. Immerhin 28 Prozent erkennen die Fehler bei sich selber: Die Deutschen seien noch nicht offen für grundlegende Reformen.
Ein zweiter Befund in der Media Tenor-Umfrage zum Common Sense Index ist noch verstörender für den Parteivorsitzenden Friedrich Merz: Als in der repräsentativen Umfrage 1500 Deutsche gefragt wurden: „Welche Partei/en halte ich im Bundesgebiet in folgenden politischen Aufgabenfeldern für kompetent?“, sehen die Werte für CDU/CSU katastrophal aus: Nur 19 Prozent der Befragten erwarten von der Union Lösungen in der Steuerpolitik, bei Energie und Gesundheit sind es nur 18 Prozent und bei der Pflege nur 13 Prozent.
Roland Schatz, Gründer und Geschäftsführer des auf Medienwirkungsforschung spezialisierten Instituts Media Tenor erklärt diesen Einbruch unter anderem mit dem geringen Interesse der deutschen Leitmedien, allen voran den öffentlich-rechtlichen Sendern, diesen Reformthemen ausreichend Sichtbarkeit in ihren Informations-Formaten zu bieten.












