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Wenige blockieren das ZDF für alle
Am Freitag steht Norbert Himmler zur Wiederwahl als ZDF-Intendant – ohne Gegenkandidaten. Dabei bräuchte der Sender für die notwendigen Reformen eine juristisch unbelastete Führung mit sauberem Compliance-Willen und journalistischem Kompass.
VON ROLAND SCHATZ
Wie unterm Brennglas werden wenige Tage vor der Neuwahl der Führungsspitze für die größte Sendeanstalt Europas die Sünden vergangener Jahre und Jahrzehnte deutlich: Ganz Deutschland ärgert sich beim KI-Skandal darüber, dass selbst bei größtem Versagen wieder zur klassischen ZDF-Methode des Vertuschens und Verharmlosens gegriffen wird. Und dass die wenigen ZDF-Mitarbeiter, denen diese Fehler auffallen, intern niedergemacht werden. Doch währenddessen darf die Redaktion nahtlos an das anknüpfen, was Claus Kleber schon 2020 als Kardinalfehler aufdeckte: Journalisten sind keine Pressesprecher. Aber in Mainz wird weiterhin die Grundweisheit der ARD-Legende Hanns Joachim Friedrichs mit Füßen getreten. „Wir machen uns mit nichts gemein“ galt vor der Landtagswahl in Baden-Württemberg nicht mehr. Auf den letzten Metern vor der Wahl veranstaltete das ZDF erneut grüne Festspiele und bot die Grundlage für einen „Last-Minute-Swing“. Dieses Mal zur Unterstützung von Cem Özdemir.
(Fortsetzung des Textes in der angehängten Datei)












